Wörderfeld

Geschichte

Die Geschichte der Dörfer im Klosterbereich Falkenhagen, zu denen auch der Ort Wörderfeld gehört, ist untrennbar mit der Klostergeschichte verbunden. Die Besiedlung des Ortes, insbesondere aber auch die Wiederbesiedlung nach kriegerischen Zerstörungen, ging vom Kloster Falkenhagen aus.

Der Ort selbst wird in einer Urkunde von 1258 erstmals erwähnt. In einer Schenkungsurkunde wird der Ort mit „Villa Worden“ bezeichnet.

Zum Ort selbst gehören noch die Wohnplätze Hünkergrund und Holhöfen.

Bekannt ist Wörderfeld für sein restauriertes altes Backhaus, welches Ende 1990 eingeweiht wurde.

Hier können sich Interessierte in der Kunst des bäuerlichen Brotbackens unterrichten lassen. Alle zwei Jahre, in Abwechselung mit dem Schützenfest (ungerade Jahreszahl) findet das Backhausfest (gerade Jahreszahl) statt. Zahlreiche Besucher können dann miterleben, wie im Ofen Zuckerkuchen und Brote gebacken werden. Zu den Backerzeugnissen wird dann traditionsgemäß Spanferkel und Kraut serviert.

In Wörderfeld liegt auch ein ehem. Zehnthaus, welches vermutlich um 1605 errichtet wurde. Hier wurde früher für das Kloster Falkenhagen der Zehnte (also der 10. Anteil einer Ernte) abgeliefert. Das Gebäude ist ein Musterbeispiel für den technischen Stand des Zimmerhandwerks im 17. Jahrhundert.

Im Ort selbst befindet sich noch eine „Friedenseiche“. Diese Eichen wurden nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/1871) in zahlreichen Orten gepflanzt.

Einrichtungen

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