Die Historie der Ortsteile

Die ersten Hinweise über menschliche Tätigkeit im Raum der heutigen Südstadt stammen aus der Mittelsteinzeit. Aus der Jungsteinzeit sind Steinbeile (Elbrinxen, Wörderfeld, Hummersen und Rischenau) gefunden worden. Auch gibt es Relikte aus der Bronzezeit (Hügelgräber Falkenhagen - Henkenbrink, Sabbenhausen und Hummersen).

Der Raum um die heutigen Ortschaften Elbrinxen, Falkenhagen, Hummersen, Köterberg, Niese, Rischenau, Sabbenhausen und Wörderfeld verblieb um 1180 bei der Restgrafschaft Schwalenberg. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts gründeten die Schwalenberger Grafen Burg und Stadt Rischenau.

Die Zeit des 14. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch ständige Verpfändungen, Verkäufe und Wiedereinlösungen von Gebietsteilen, durch Seuchen und durch Fehden, die der Weiterentwicklung des Raumes nicht dienlich waren. In der Eversteiner Fehde (1407) bzw. in der Soester Fehde (1447) wurden Falkenhagen und Rischenau sowie viele umliegende Dörfer zerstört, die zerstörten Dörfer waren lange Zeit nicht mehr bewohnt. Falkenhagen lag lange Jahre verlassen, andere Siedlungen verschwanden für immer.

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden die Dörfer Hummersen, Köterberg, Sabbenhausen, Niese und Wörderfeld neu besiedelt.

In Rischenau waren im 19. Jahrhundert eine Hessische und eine Thurn- und Taxische Posthalterei. Die Posthalterei wurde 1905 aufgelöst.

Die Ortschaften können heute eine gesunde städtebauliche Entwicklung vorweisen, sie sind Wohn- und Arbeitsplatz für viele Bürger geworden und sind auch im Bereich des Fremdenverkehrs aktiv. Auch wurden zahlreiche Preise in den Wettbewerben “Unser Dorf soll schöner werden” (Bundes- und Landesebene) erzielt.