Erste Lügder Music Awards verliehen

Die Ehrengäste mit Bürgermeister. Von links: Franz Weber, Hubert Neims, Karin Brüggemann, Josef Jösten, Manfred Möller, Bürgermeister Heinz Reker, Karl-Heinz Everings. © Volker Thiele

 

»Meine Damen und Herren, möglicherweise ist es einigen von Ihnen noch nicht bekannt, der heutige Abend ist zugleich auch der erste „Lügder Music Award“!«, erklärte Bürgermeister Heinz Reker gestern Abend den Anwesenden in der Mensa der Johannes-Gigas-Schule. Im Mittelpunkt der gestrigen Feierstunde standen sechs Lügder, die sich durch ihr unermüdliches, ehrenamtliches Schaffen hervorgetan haben.

Es hat schon eine kleine Tradition, dass wir von Zeit zu Zeit Lügder Bürgerinnen und Bürger ehren, die sich in besonderer Weise für ihre Mitmenschen, für ihren Verein, für die Stadt Lügde einsetzen. Jede der Ehrungen in den zurückliegenden Jahren stand unter einem anderen Thema. Das Thema der Feierstunde gestern Abend lautete „Musik“. »Mit unglaublicher Energie und Zeitaufwand haben sich unsere Ehrengäste

  • Karin Brüggemann, Frauenchor Rischenau
  • Karl-Heinz Everings, Männergesangverein „Froher Liederkranz“ Lügde
  • Josef Jösten, Blasorchester der Stadt Lügde
  • Manfred Möller, Musikschule der Großgemeinde Lügde
  • Hubert Neims, Spielmannszug Elbrinxen von 1950 e.V.
  • Franz Weber, Kirchenorganist

dafür eingesetzt, dass die Musik eine der tragenden Säulen in dem Kulturbereich unserer Stadt wurde und bleibt«, führte Bürgermeister Heinz Reker in seiner Begrüßungsansprache aus, »Die Musik, die die Lügder machen, ist weit über unsere Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt – sie ist eines unserer Export-„Schlager“ geworden. Und das, liebe Ehrengäste, ist zu einem großen Teil auch Ihr Verdienst.«

Heinz Reker verdeutlichte auch, was ehrenamtliches Wirken bedeutet. Dass sich dabei Menschen für ihre Mitmenschen einbringen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, ohne »dass Ihnen am Monatsende jemand ein angemessenes Salär in ihren Geldbeutel gefüllt hat.« Und er wies darauf hin, dass es inaktzeptabel ist, Leistungen engagierter Menschen bewusst oder unbewusst gering zu schätzen, nur weil sie es gern tun. Er stellte auch heraus, dass eine Stadt ohne Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen, nicht lebensfähig ist. Ein Rat und eine Stadtverwaltung können deren Arbeit nicht ersetzen. »Was wir, Rat und Verwaltung, aber tun können ist: Den ehrenamtlich tätigen Menschen den Weg zu ebnen und Hürden zu beseitigen.«

Selbstverständlich durfte bei einer Feier, die die Musik zum Thema hat, die Musik nicht fehlen. Inga Avakjan (E-Piano) und Gerhard Ottmer (Geige) von der Musikschule Lügde gaben mit Stücken von Fritz Kreisler, Edvard Grieg und Christopher Norton der Feierstunde den musikalisch-feierlichen Rahmen.

25.11.2010

[Text und Foto: Volker Thiele]

Ergänzt am 8.9.2014: Diesen Text haben wir heute „nachgeladen“. Er war bei dem Relaunch von luegde.de im Herbst 2013 noch nicht mit „umgezogen“