Stadt- und Dorfentwicklung

Als Stadtentwicklung wird die räumliche und strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt bezeichnet. Dabei können sowohl gesamtstädtische Planungen und Konzepte als auch Entwicklungen in einzelnen Stadtquartieren oder Ortsteilen unter dem Oberbegriff Stadtentwicklung zusammengefasst werden und stellt einen aktiven Planungs- und Veränderungsprozess dar. Neben der räumlichen und strukturellen Entwicklung werden auch gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Belange in der Stadtentwicklung berücksichtigt. Es wird somit eine interdisziplinäre, integrierte und zukunftsgerichtete Vorgehensweise angestrebt.

Heute sind wichtige Schlagworte, durch die die Stadtentwicklung maßgeblich beeinflusst wird, beispielsweise demographischer Wandel, Nachhaltigkeit, Globalisierung, menschengerechte Stadt und so weiter. Ziel ist dabei die „europäische Stadt“ als Stadt der kurzen Wege und der Nutzungsmischung.

Wichtige Instrumente der Stadtentwicklung sind zum Beispiel:

  • Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) beziehungsweise integrierte kommunale Entwicklungskonzepte (IKEK), Dorfinnenentwicklungskonzepte (DIEK), integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) sowie sektorale Entwicklungskonzepte,
  • Stadt- beziehungsweise Stadtteilentwicklungspläne,
  • Klimaschutzprogramme und lokale Nachhaltigkeitsstrategien,
  • Die Bund-/Land-Förderprogramme „Stadtumbau“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“,

Diese Instrumente sind überwiegend informell ausgestaltet, das heißt sie besitzen keine verbindliche Rechtswirkung sondern fungieren eher als Leitfäden oder Handlungsstrategien. In Lügde werden zurzeit die folgenden Themen im Rahmen der Stadtentwicklung bearbeitet beziehungsweise umgesetzt:

  • Einzelhandelskonzept,
  • Integriertes Stadtentwicklungskonzept „Lügde 2015“ inklusive der Sanierungsmaßnahmen im historischen Stadtkern,
  • Leerstands- und Gebäudemanagement.