Fehlwürfe in der kommunalen Altpapiertonne

Die Stadt Lügde weist im Rahmen der Abfallberatung der Städte, Gemeinden und Kreise als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger darauf hin, dass Fehlwürfe in der kommunalen Altpapiertonne die Verwertung des Altpapiers unnötig erschweren. Derartige Fehlwürfe haben in den letzten Jahren leider stetig zugenommen und sorgen auch für unnötige Mehrkosten.

Die Papierindustrie ist im Rahmen der Verwertung des Altpapiers auf sauberes Altpapier angewiesen. Dabei liegt die Einsatzquote beim Altpapier in Nordrhein-Westfalen mit 82 % über dem Bundesdurchschnitt von 79 % und stellt einen festen und erfolgreichen Baustein der Kreislauf- und Abfallwirtschaft dar. Nicht zuletzt haben die Städte, Gemeinden und Kreise im Rahmen der öffentlichen Abfallentsorgung in den 1970iger Jahren des letzten Jahrtausends mit dieser Erfolgsgeschichte der getrennten Altpapiererfassung begonnen, so dass es erforderlich ist, diesen Weg nachhaltig auch weiterhin abzusichern. Hierzu gehört auch, Fehlwürfe in der kommunalen Altpapiertonne zu vermeiden.

Insbesondere sind folgende Abfälle nicht für eine Entsorgung über die kommunale Altpapiertonne geeignet:

  • benutzte Papier-Handtücher, Papier-Taschentücher und Papier-Servietten
  • beschichtetes Papier (wie z. B. Thermopapier)
  • Kunststoffklebebänder von Versandkartons
  • Füllmaterialien in Versandpaketen zum Schutz des Produktes wie z.B. Styroporkügelchen, Plastikluftpolster aus Kunststoff
  • mit Kunststoff beschichtetes Papier
  • Milch- und Getränkekartons
  • nicht restentleerte Einwegverpackungen aus Papier/Pappe/Karton, wie z.B. mit Essensresten verschmutzte Pizza-Kartons
  • Grußkarten mit Batterien
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapeten
  • Teebeutel, Tee- und Kaffeefilter
  • Einwegwindeln
  • Backpapier- und Backofenschalen.

29.11.2021