Der Kreis Lippe informiert: 

NRW-Familienministerium zu Gast bei der Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe

Die Landesregierung setzt sich für faire Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen ein. Im Kreis Lippe hat sich Ende September die lokale Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ des Kreises Lippe getroffen, um sich über aktuelle Maßnahmen auszutauschen und Themen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Kreis Lippe zu beraten. Daneben stand der Entwurf eines Sozialberichtes für die Stadt Blomberg im Mittelpunkt.

An dieser Sitzung der lippischen Steuerungsgruppe, in der auch regelmäßig Bürgermeister, die Kommunalpolitik, Jugendamtsleitungen, Vertreter der freien Wohlfahrtsverbände sowie Mitarbeitende des Kreises Lippe oder aus den lippischen Städten und Gemeinden vertreten sind, nahm auch Marco Becker aus dem NRW-Familienministerium teil.

Ulrike Glathe, Fachbereichsleitung Jugend und Familie, begrüßte Marco Becker, Referat 224 „Familienzentren, Prävention (Kommunale Präventionsketten und Frühe Hilfen), aus dem Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und betonte die Wichtigkeit von funktionierenden Präventionsketten, die im Rahmen des Landesprogramms „kinderstark – NRW schafft Chancen“ im Kreis Lippe aufgebaut werden. Dabei bedankte sie sich bei allen Akteuren für die gute und intensive Zusammenarbeit. Marco Becker erklärte dazu: „Die Landesregierung setzt sich für faire Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen ein. Ein wichtiger Baustein sind hierbei kommunale Präventionsketten, die Familien mit passgenauen Angeboten niedrigschwellige Unterstützung bieten. Ich freue mich, dass sich der Kreis Lippe beim Landesprogramm ‚kinderstark‘ so erfolgreich einbringt, damit auch andere Kommunen von den Erfahrungen hier vor Ort lernen können.“ Becker lobte die gute Zusammenarbeit, Vernetzung und Koordination der Steuerungsgruppe und die bereits durchgeführten beziehungsweise in der Planung und Umsetzung befindlichen neuen Maßnahmen.

Die Ziele und Maßnahmen des Projektes „Kommunale Präventionsketten“ sollen insbesondere zu folgendem beitragen: vorbeugende und passgenaue Unterstützung für Kinder und deren Familien von Anfang an durch eine lückenlose Präventionskette von der Schwangerschaft und Geburt bis zum Übergang von Schule in den Beruf. Außerdem wird die „Netzwerks Prävention“ mit unterschiedlichsten Akteuren stetig verbessert. Weiterhin werden niedrigschwellige Zugänge zum Unterstützungssystem der Frühen Hilfen, insbesondere durch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gesundheitssystem auf- und ausgebaut, so Margit Monika Hahn, Koordinierungsstelle Kommunale Präventionsketten des Kreises Lippe. Ute Küstermann, Leitung des Fachgebiets Kinderschutz, Beratung und Prävention, stellt klar „Für mein Fachgebiet und unsere Prävention gilt: die Kette wirkt, nicht die Einzelteile“.
Ulrike Glathe bedankte sich bei Herrn Becker für die wichtigen Informationen und die finanzielle Unterstützung sowie Förderung der entsprechenden Maßnahmen im Kreis Lippe durch das Familienministerium.

Als zweites Schwerpunktthema stellte Bürgermeister Christoph Dolle der Steuerungsgruppe den Entwurf des „Sozialberichtes der Stadt Blomberg“ vor, den eine Planungsgruppe des Kreises Lippe erarbeitet hat. Ute Küstermann berichtete dazu, dass dieser Bericht nach dem Sozialbericht für die Stadt Horn-Bad Meinberg der zweite Sozialbericht für den Kreis Lippe sei, der nach der nunmehr erfolgten Beratung in der Steuerungsgruppe im vierten Quartal 2022 veröffentlicht wird. Für das Jahr 2023 wird ein Sozialräumliches Präventionsmonitoring für die Stadt Lügde durchgeführt, Bürgermeister Torben Blome begrüßte dies sehr und sagte eine enge Zusammenarbeit zu.

Die nächste Sitzung der Steuerungsgruppe „Kommunale Präventionsketten“ findet am 24. November 2022 statt.

28.10.2022