Förderung für Kultur- und Bildungscampus gesichert

Bürgermeister Heinz Reker und Bauamtsleiter Jens Bossen präsentieren dem Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Michael Groschek (von links nach rechts) Lügdes Innenstadt. © Achim Krause

Am vergangenen Donnerstag, den 20. April, durften wir den nordrhein-westfälischen Bauminister, Michael Groschek, in Lügde begrüßen. Herr Groschek ließ sich die aus Städtebauförderungsmitteln umgesetzten Projekte, wie den Emmerauenpark, die umgestaltete Mittlere Straße oder das sanierte Rathaus zeigen und erklären. Dabei konnte der Minister sich überzeugen, dass die Fördermittel des Landes und des Bundes in Lügde gut aufgehoben sind und erfolgreich eingesetzt werden.

Das dies auch in Zukunft so sein wird, daran ließen weder Bürgermeister Heinz Reker noch Minister Michael Groschek keinerlei Zweifel entstehen. Und so passte es gut ins Gesamtbild, dass der Minister die Zusage im Gepäck hatte, den Umbau des Lügder Schulzentrums zum Kultur- und Bildungscampus mit integriertem Bürgerforum wiederum aus Städtebauförderungsmitteln zu finanzieren. Die Experten im Ministerium gaben dem Lügder Antrag in vollem Umfang statt, weshalb sich die Stadt über einen Geldsegen in Höhe von fast 4,8 Mio. Euro freuen durfte. Entsprechend voll des Lobes war Minister Groschek: so sei die Qualität der Förderanträge aus Lügde jederzeit so hoch, dass Lügde vielen anderen, auch größeren, Städten in NRW als Vorbild dienen könne.

Mit der Neugestaltung des Schulzentrums und der damit verbundenen langfristigen Sicherung des Schulstandortes können in Lügde wichtige Weichen in Richtung Zukunft gestellt werden. Denn Bildungsangebote stellen einen der wichtigsten Standortfaktoren dar, um künftig insbesondere für Familien attraktiv zu sein. Auf die Stadtverwaltung und in erster Linie den Fachbereich Planen und Bauen kommen nun anstrengende Jahre zu. Für diesen Zweck werden die erwarteten Anstrengungen aber natürlich voller Vorfreude angegangen.

Ihr Ansprechpartner: Jens Bossen

26.4.2017