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Märchen – Sagen – Legenden

Deutsche Märchenstraße

Märchenhaftes Weserbergland

Lügde ist ein Ort voller Sagen, Mythen und Legenden. Der wohl sagenhafteste Ort in Lügde ist sicherlich der Köterberg. Schon die Brüder Grimm besuchten ihn. Seit 2014 ist die Osterräderstadt nun schon ein spannender Ort an der bekannten Themenstraße.

Deutsche Märchenstraße_Märchenhaftes Weserbergland

Lügde – Stadt der Osterräder

Brennendes Osterrad
© Volker Thiele 
Eingebettet zwischen dem Teutoburger Wald und dem Weserbergland zeichnet sich Lügde besonders durch landschaftliche Vielfalt und eine 1.000-jährige Kulturgeschichte aus.

Bekannt ist die Stadt aber vor allem für den Osterräderlauf – Lügde (gesprochen: Lüchte) trägt bereits seit 2012 den Namenszusatz „Stadt der Osterräder“. Dieses uralte Brauchtum findet traditionell am Ostersonntag statt und lockt jedes Jahr tausende Besucher in die historische Altstadt. Bei Einbruch der Dunkelheit rollen sechs mit Stroh gestopfte, brennende Eichenholzräder vom Gipfel des Osterberges im freien Lauf talwärts. Nach einem alten Volksglauben ist mit einer guten Ernte zu rechnen, wenn alle Räder möglichst geradeaus den Berg hinunterrollen.

Historische Altstadt & paradiesischer Emmerauenpark

Emmerauenpark Lügde
© Christian Manthey 
Der Osterräderlauf zeugt von einer langen Historie, wie auch die Ackerbürgerstadt Lügde selbst. Idyllisch am Ufer der Emmer gelegen begeistert Lügde durch die schöne historische Altstadt mit den romantischen Gassen und Fachwerkhäusern, der noch komplett erhaltenen Stadtmauer und den zwei Wehrtürmen.

Ein weiteres Highlight ist der Emmerauenpark - eine Parklandschaft mit dem Café Ankerplatz und einem Abenteuerspielplatz. Besonders ist hier der „Emmer Beach“. Der Bade- und Strandbereich bietet unterschiedliche Möglichkeiten für Sport, Spiel und ein entspanntes Sonnenbad. Und die Vierbeiner können sich am Hundestrand austoben.

Wandern

Blick in den Sonnenaufgang vom Osterberg auf die Häuser im Lügder Talkessel
© Christian Manthey 
Auch Naturfreunde und Wanderbegeisterte kommen in Lügde voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Themenwege bieten abwechslungs- und aussichtsreiche Touren ins Lipper Bergland. Der Lügder Mythenweg verläuft entlang mythischen Stätten und kulturhistorisch bedeutsamen Orte rund um die Herlingsburg – mit wunderbaren Ausblicken erwarten Sie spannende Sagenplätze und aufschlussreiche Informationsstationen. Und der Lügder Osterbergweg führt Sie durch das wunderschöne Meintetal direkt auf den Osterberg, von wo aus Sie einen fantastischen Blick auf das Lügder Tal genießen und den Schauplatz des alljährlichen Osterräderlaufs hautnah erkunden können. Außerdem verraten Ihnen unterwegs Bankrückenschilder interessante Fakten zu naturkundlichen Besonderheiten, geschichtlichen Ereignissen und Sagen der Stadt Lügde…

Märchen, Sagen & Mythen

Städte an der Deutschen Märchenstraße

Fünf märchenhafte Orte im Weserbergland und Teutoburger Wald

Besuchen Sie auch Lügdes Nachbarstädte entlang der Deutschen Märchenstraße. Hier stellen wir sie kurz vor. 

Der Rattenfänger von Hameln spielt
© Hameln Marketing und Tourismus GmbH 

Rattenfängerstadt Hameln

Zu beiden Seiten der Weser, von grünen Hügeln umgeben liegt Hameln, Perle des Weserberglandes und Heimat der geheimnisvollen Rattenfängersage. Die 60.000-Einwohner-Stadt besticht auf den ersten Blick mit faszinierender Architektur der Innenstadt, geheimnisvoller Historie und landschaftlichen Reizen.

Besucher staunen über die liebevoll restaurierten Sandstein- und Fachwerkbauten aus dem 16.-18. Jahrhundert mit ihren holzgeschnitzten Fratzen und Neidköpfen, den goldenen Inschriften auf Giebelbalken und den farbenprächtigen, reich verzierten Fassaden. Architekturfreunde bezeichnen die Altstadt als Juwel der Weserrenaissance, die steinernen Zeitzeugen erzählen jedoch vor allem über die Geschichte der Rattenfängerstadt, wie z.B. das Rattenfängerhaus von 1602 mit der Inschrift vom Kinderauszug – das wohl bekannteste historische Ereignis in Hameln. 1284 sollen 130 Kinder auf rätselhafte Weise verschwunden sein. Hieraus nährt sich die Sage vom wunderlichen Rattenfänger, der aus Rache die Kinder aus der Stadt geführt haben soll.

Auch heute noch ist die Sage in Hameln allgegenwärtig. Wer im Sommer nach Hameln kommt, der kann den Pfeifer sogar live auf einer Bühne beim Musical RATS, oder dem Rattenfänger-Freilichtspiel erleben. Auch bei einer Stadtführung kann man sich dem bunten Spielmann für ein unvergessliches Erlebnis anschließen.

Bei einem Rundgang durch die Stadt, kommt der Besucher auch an der Weser nicht vorbei. Die Uferpromenade lädt zu herrlichen Spaziergängen ein oder ist Startpunkt für eine Radtour durch das Weserbergland. Gemütlich erkundet man die Umgebung von Hameln auf einem der Weserschiffe, die fast täglich in Hameln ablegen. Am nördlichen Eingang zur Altstadt bietet die Glasbläserei im historischen Pulverturm eine heiße Show.

Hameln besuchen


Ein Blick aus dem grünen Tal hinauf zur Burg Schwalenberg.
© Tourist-Information Schieder-Schwalenberg 

Schieder-Schwalenberg — einfach märchenhaft malerisch …

Natur in Hülle und Fülle, durch Fachwerk geprägte Ortschaften sowie Kunst und Kultur mit langer Tradition sind seit eh und je Anziehungspunkte von Schwalenberg.

Spüren Sie, wie ein Hauch längst vergangener Zeiten Sie umfängt und alte Mauern Ihnen Geschichten zuflüstern. In Schwalenberg sind die stadtbildprägenden und größtenteils unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkbauten, teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammend, sowie die 1228 erbaute Burg zu Schwalenberg Zeitzeugen längst vergangener Epochen. Um 1920 herum, erblühte Schwalenberg zu einer Künstlerkolonie. Zahlreiche Maler hinterließen Ihre Spuren in der Stadt, die noch heute gut sichtbar und zu bestaunen sind.

Die alte Ackerbürgerstadt Schwalenberg liegt wie auf einer Terrasse um den Burgberg der alten Schwalenburg angeordnet. Spezifische Farbeffekte und Lichtverhältnisse, die mit den Luftströmungen am massigen Bergrücken des Schwalenberger Mörths zusammenhängen, machten Schwalenberg zu einem attraktiven Standort für Freilichtmalerei und führten in den aufstrebenden 20er Jahren zur Entstehung der bereits beschriebenen Künstlerkolonie. Der Aufstieg auf den Burgberg wird mit einem fantastischen Weit- und Ausblick belohnt.

Wandern und pilgern

In Schwalenberg wandern Sie auf Wanderwegen, die zu Pilgerwegen werden und Sie pilgern auf Pilgerwegen, die zu Wanderwegen werden.

Das Wandergebiet Schieder-Schwalenberg erstreckt sich vom Ortsteil Schwalenberg über das Hohe Mörth bis nach Glashütte und Siekholz. Egal ob anspruchsvolle Touren, leichte Wanderwege oder Erlebnispfade für kleine und große Abenteurer – in Schieder-Schwalenberg heißt es „Rein in die Wanderschuhe und raus in die Natur!“

Auch der insgesamt 92 km lange Burgensteig, der das gesamte Lipperland von Nord nach Süd durchquert, führt durch Schwalenberg und vorbei an der alten Burg zu Schwalenberg. Ebenso ein lohnenswertes Ziel ist der Aufstieg zum Kahlenbergturm in Schieder mit fantastischem Ausblick.

Auch zwei Pilgerwege haben in Schwalenberg ihren Anfangs- bzw. Endpunkt oder führen durch Schwalenberg.

So zum einen der „Lippische Pilgerweg – Ostschleife“, welcher auf 72 Kilometern Gesamtstrecke die Städte Blomberg, Barntrup, Schieder-Schwalenberg und Lügde miteinander verbindet, sowie zum anderen der „Weg der Stille“, welcher auf insgesamt 40 Kilometern von der Kirche zu Schwalenberg aus über das koptische Kloster Brenkhausen und die Abtei Marienmünster zum UNESCO Weltkulturerbe Kloster Corvey führt, von wo aus sich direkt der Jakobsweg anschließt. Dieser Weg bietet Wanderern und Pilgern gleichermaßen und in vielerlei Hinsicht kulturelle und landschaftliche Highlights.

Schieder-Schwalenberg besuchen


Ein Turmspiel mit Handwerkern.
© Stadtmarketing Holzminden GmbH 

Holzminden — Stadt der Düfte und Aromen

Erleben Sie ein einzigartiges Duftendes Angebot

Als Zentrum der Duft- und Geschmacksstoffindustrie blickt Holzminden auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. Wir laden Sie ein, unser Duftendes Angebot mit allen Sinnen zu entdecken. Von den „Bunten Märkten der Düfte und Aromen“, über den „Duftenden Stadtrundgang“, bis hin zu den vielfältigen „Duft- und Aromenseminaren“, die Ihre Sinne verführen, ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Wenn es in der Holzmindener Innenstadt duftet und Sie an jeder Ecke regionale Köstlichkeiten auf Sie warten, findet der „Bunte Markt der Düfte und Aromen“ statt. Hier können Sie ausgiebig schnuppern, testen und probieren. Von Gewürzen über Duftseifen bis hin zu Raumdüften und besonderen Spezialitäten gibt es eine große Produktvielfalt zu entdecken.

Mit dem „Duftenden Stadtrundgang“ folgen Sie den Sehenswürdigkeiten immer der Nase nach. Jeden Samstag von April bis Oktober um 11 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten, für die keine Anmeldung erforderlich ist.

Entdecken Sie Ihre Sinne bei unseren „Duft- und Aromenseminaren“. Die Reise zwischen den verschiedenen Themenwelten bietet Ihnen informative Vorträge, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und immer auch eine Verkostung. Kreieren Sie unter Anleitung Ihr eigenes Parfum. Tauchen Sie ein in die Welt von Kaffee und Tee, Kräutern und Gewürzen, Senf oder Seifen. Entdecken Sie Aromen in Bier und Wein, Gin, Rum und Whisky.

Gönnen Sie sich eine kleine Auszeit vom Alltag und erleben Sie das Duftende Angebot.

Holzminden besuchen


Ein Mann ist in ein historisches Kostüm gekleidet und steht in einer Höhle.
© Touristikzentrum Westliches Weserbergland 

Hessisch Oldendorf

Reicher Mann wird steinalt, erscheint nach dem Tod als Untoter und wird verbannt, Quellwasser mit dem Fingerhut zu schöpfen – seit über 300 Jahren. Das ist die Sage rund um den Baxmann und die Stadt Hessisch Oldendorf, die gar nicht in Hessen liegt sondern in Niedersachsen. Entdeckt sie selbst, die Stadt der Mythen, Sagen und verborgenen Schätze direkt an der Weser.

Hessisch Oldendorf


Aschenputtel sitzt mit Tauben und Schale im Schoß vor einer Burgmauer
© Samtgemeinde Bodenwerder-Polle 

Polle — märchenhaft historisch

Der Flecken Polle ist schon seit Gründung der Deutschen Märchenstraße Mitglied dieser zauberhaften Route. Seit 1995 ist das Aschenputtel offiziell in Polle zu Haus und an jedem dritten Sonntag in den Monaten Mai bis September wird um 14:15 Uhr das Aschenputtelspiel aufgeführt.

Auch sonst dreht sich alles um Aschenputtel. 2009 wurde im Haus des Gastes ein „Aschenputtel-Zimmer“, eingerichtet, das in den aufführungsfreien Zeiten weitere Besucher anzieht, und im Mai 2013 wurde der Aschenputtelweg rund um die Burg eingeweiht. Hier können Jung und Alt den Herd, das Taubenhaus und Aschenputtels goldenen Schuh entdecken und sogar anprobieren.

An insgesamt drei Stationen ist das im Reclam-Verlag erschienene Märchenbuch mit dem Originaltext der Brüder Grimm nachzulesen. Die Illustrationen der Märchentafeln am Weg entstammen dem vom Kasseler Künstler Markus Lefrancois mit Poller Motiven reich bebilderten Aschenputtelbuch. Und einzigartig am Weserradweg ist Aschenputtels Radhaus.

Die etwa Mitte des 12. Jahrhundert erbaute Burg Polle wird 1263 erstmals urkundlich erwähnt, als in einer Urkunde als Zeuge ein Herr Conrad vom Poll genannt wird. Aber erst 1285 wurde die Burg an der Weser Hauptresidenz der Eversteiner Grafen. Nach dem Aussterben der männlichen Linie kam die Grafschaft Everstein 1408 durch Heirat an das Herzogtum Braunschweig.

Die historische Symbolfigur Graf Otto von Everstein und seine Gemahlin Lutgard von Schladen sind gerne bereit, Besucher über die Burg zu führen und ihnen die Geschichte der Eversteiner Grafen, der Burg und des Flecken Polle näher zu bringen. Auf besonderen Wunsch gesellt sich auch die märchenhafte Symbolfigur Aschenputtel dazu.

Polle besuchen


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Tourist-Information Lügde

Larissa Gräbner und Carolin Nasse

Stadt Lügde
Finanzen und Zentrale Dienste, Fachgebiet: Zentrale Dienste
Larissa Gräbner und Carolin Nasse

Am Markt 1
32676 Lügde